Neue Ausführungsvarianten

Neue Ausführungsvarianten für den Kunstdruck

Alle meine Fotos werden nur in limitierter Auflage produziert und werden signiert und numeriert geliefert. Limitiert bedeutet jedoch auch: Jedes Sujet kann mehrfach gedruckt werden. Das ist ein grosser Vorteil, denn man kann die Kunstdrucke an die Bedürfnisse anpassen. Vergrösserungen können individuell erstellt werden. Auch an Ausstellungen lassen sich abweichende Grössen und Ausführungen zeigen.

Weil alle Bilder digital vorliegen sind die Möglichkeiten fast unbegrenzt. Neu sind jetzt verschiedene Varianten für grössere Formate direkt online aufgeführt. Hinzugefügt wurde das Format 60x80cm sowie das Format A0 (84.1 x 118.9 cm). Dabei kann zwischen verschiedenen Ausführungen gewählt werden:

  • Druck auf Hahnemühle PhotoRag weiss (308 g/m2) und aufgezogen auf einer stabilen Dibond-Platte (3mm)
  • Direktdruck auf weissbeschichte Wabenkartonplatten (16mm)
  • Direktdruck auf naturweiss-lackierte Holztafel

Durch diese Erweiterung lassen sich auch grössere Bilder in guten Ausführungen einfach online bestellen.


Papier und Ausführung

Papier und Ausführung


Es ist etwa eine Woche vor Ausstellungsbeginn. Alle Bilder sind gedruckt und aufgezogen und stehen bereit für den Transport. Für die Ausstellung im Schloss Dottenwil wurden viele Exponate angefertigt, weil reichlich Platz vorhanden ist. Aber was genau wurde bis jetzt getan?

Es gibt viele Arten wie man Fotos verarbeiten kann. Das gilt für das Papier wie für die weitere Ausführung gleichermassen. Reguläres Fotopapier scheidet für Kunstdrucke in der Regel aus. Zu sehr erinnert das Material an Fotoalben und dergleichen. Während das für redaktionelle Bilder durchaus eine geeignete Wahl sein kann, wünscht man sich für einen Kunstdruck eine extra Qualität.

Die richtige Papierwahl kann dem Bild einen eigenen Charakter verleihen. Welchen Ausdruck soll erreicht werden? Ich liefere Bilder in der Regel mit einem von zwei Papiersorten:

  • Ein reines Baumwoll-basiertes Papier hat eine eigene Struktur und eine naturweisse Farbe. Damit das Papier dem Bild seinen Charakter zuspielen kann drucke ich die meisten Bilder mit einem grosszügigen Rand. Reines Baumwoll-basiertes Papier hat eine sinnliche Anmutung und es ist eine Erfahrung für sich.
  • Ein Barytpapier mit hochglatter gestrichener Oberfläche ist perfekt für Bilder mit viel Detail. Das Papier ist leicht glänzend und im Wechselspiel von Licht und Druckfarben erhalten die Bilder eine eigene Brillianz. Barytpapier eignet sich hervorragend für Schwarzweissbilder oder eher knallige farbige Bilder.

Gedruckt wird mit einem professionellen Tintenstrahldrucker mit mehreren Farbvarianten für dieselbe Farbe (Schwarz, Cyan, Magenta). Dadurch erreicht der Ausdruck eine Tiefe in den Farben und eine Farbdeckung, die mit einfachen Druckern oder im Offsetverfahren nicht möglich sind. Der Farbumfang ist grösser, die Farbdeckung ist besser. Bilder wirken lebendig.

Für Ausstellungen und als Standardvorgabe hier auf der Website werden die Bilder direkt auf einer Aluplatte aufgezogen und mit einer Distanzplatte versehen. So erscheinen die Bilder sehr «leicht» und «schweben» vor der Wand. Der leichte Abstand wirft einen Schatten auf die Wand für eine höhere Plastizität.

Diese Variante wurde auch noch aus einer anderen Überlegung heraus so gestaltet. Die Begegnung mit Bild und Papier auf diese Art ist unvermittelt. Es ist kein Glas dazwischen. Die Bilder spiegeln nicht. Gibt es auch Nachteile? Gewiss! Diese Art der Ausführung bietet für die Bilder wenig Schutz. Man sollte die Bilder also eher an einem ruhigen Ort hängen, wo keine Finger sie berühren. Alternativ kann die Oberfläche noch behandelt werden oder für anspruchsvollere Umgebungen sollte das Bild eingerahmt werden.


Unverwandelt

Unverwandelt


Scratching the surface

Nur an der Oberfläche kratzen (scratching the surface) ist nicht immer ein positiver Ausdruck. Da fehlt es an Tiefe, an Differenzierung und Verwandlung. Unverwandelt dagegen sind diese Bilder hier. Oberflächlich sozusagen, mit Strukturen, die so im Alltag irgendwo entstanden. Es gibt keine Verwandlung. Es ist, was es eben ist.

Dann aber kann es verwandelt werden im Betrachter. Denn uns klingen Bilder auch nach bekannten Mustern an. Wir interpretieren laufend. Deshalb können auch abstrakte Bilder in uns etwas auslösen. Erinnerungen werden wach. Eindrücke enstehen, verfestigen sich.